Challenges

Gerade junge Unternehmen müssen sich in den ersten Jahren ihrer Existenz mit besonderen Herausforderungen auseinandersetzen. Der Buildership-Ansatz eigenet sich besonders für das Bewältigen der Herausforderungen junger Unternehmen.

Jung, klein und dynamisch – drei zentrale Herausforderungen für junge Unternehmen

1. Neuheitsgrad

  • Strukturen und Prozesse der Organisation befinden sich erst im Aufbau und sind noch nicht tragfähig. Das Risiko des Scheiterns an den eigenen Strukturen ist hoch.
  • Mangelnde Erfahrung erhöht die Fehlerquote. Gleichzeitig ist die Fehlertoleranz bei jungen Unternehmen aufgrund fehlender Reserven besonders gering. Hier sind Prozesse gefragt, die den konstruktiven Umgang mit Fehlern fördern und regeln.
  • Die Beziehungen zu den Stakeholdern des Unternehmens stehen noch am Anfang. Diese sind nötig, um die innere und äußere Stabilität des Unternehmens zu festigen.
  • Reputation braucht Zeit. Sie ist jedoch wichtig, um gutes Personal (sprich Talente) in der benötigten Anzahl zu gewinnen, Geschäftsbeziehungen aufzubauen und Kapital einzuwerben.
  • In der Aufbauphase fehlt oft die Zeit, sich als attraktiver Arbeitgeber zu entwickeln und positionieren.
  • Ausgezeichnetes Personal ist rar und die Suche danach schwer. Oft kommen nur Bewerbende infrage, die Berufserfahrungen erst sammeln müssen oder nur wenige Erfahrungen mitbringen.
  • Die Ausstattung mit Kapital ist in den meisten jungen Unternehmen knapp, der Bedarf jedoch hoch.
  • Die Motivation der Mitarbeitenden auf hohem Niveau zu halten, ist für das Management ein Drahtseilakt zwischen der Sicherung des Unternehmenserfolgs und der Überforderung der Mitarbeitenden.
  • In der Aufbauphase herrscht oft ein sehr hohes Arbeitsvolumen.
  • Der Zeitdruck ist besonders hoch, weil Produkt oder die Dienstleistung schnell auf den Markt gebracht werden müssen.
  • Produkte und Dienstleistungen müssen sehr innovativ sein für einen erfolgreichen Markteintritt.
  • Als junges Unternehmen ist der Wettbewerb um Personal (Talente), Kapital und Kunden besonders hartbsp.

2. Geringe Größe

  • Die Ausstattung mit Ressourcen ist auf vielen Ebenen knapp, vor allem finanziell, personell und zeitlich. Die Ressourcenknappheit erfordert besonderes Management.
  • Trotz geringer Größe wird der Aufwand für die Administration des Unternehmens häufig unterschätzt. Besonders die Themen Finanzen, Steuern, Gesellschaftsrecht und andere rechtliche Aspekte binden zeitliche und personelle Ressourcen oder finanzielle, wenn sie nur von externen Spezialisten bearbeitet werden können.
  • Aufgrund der geringen Größe und flachen Hierarchie in jungen Unternehmen fällt die Arbeitsteilung gering aus, was sich negativ auf die Produktivität auswirkt. Es werden kaum organisatorische Instrumente eingesetzt, die jedoch sinnvoll oder gar notwendig wären.
  • Der geringe Grad der Formalisierung führt zu Defiziten bei Prozessen und Regeln.
  • Die eigenverantwortliche Hands-on-Arbeitsweise (quick and dirty) ist eine Folge der geringen Formalisierung; sie erhöht jedoch die Fehlerquote.

3. Hohe Dynamik

  • Junge Unternehmen durchlaufen kontinuierlich starke, mitunter sehr schnelle Veränderungsprozesse, die durch interne und externe Einflüsse angetrieben und beschleunigt werden.
  • Ohne fundiertes Management überfordert das schnelle Wachstum häufig junge Unternehmen.
  • Das primäre Hemmnis für Wachstum ist der Mangel an ausreichend qualifiziertem Personal.
  • Der Überblick geht schnell verloren, wenn Prozesse permanent an neue Anforderungen angepasst werden, wenn es Fluktuationen im Team gibt oder laufend Fehler behoben werden müssen.
  • Junge Unternehmen müssen ihre Organisation laufend an die sich ändernden Gegebenheiten flexibel anpassen, was zusätzlich Ressourcen bindet.

 

Für detailliertere Ausführungen, weiteres Material und Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Wir freuen uns über persönlichen Kontakt!

Oliver & Florian